Die amerikanische Schauspielerin Brooke Shields sprach offen über den Druck und die Erwartungen, denen sie als Kind ausgesetzt war, und sagte, dass das Aufwachsen „vor den Kameras“ ihr persönliches und berufliches Leben stark beeinflusst habe.
Shields stand bereits als Baby vor der Kamera und übernahm schon als Kind Rollen, die große Aufmerksamkeit erregten.
Sie hebt den Film „Pretty Baby“ (1978) hervor, in dem sie im Alter von 11 Jahren die Hauptrolle spielte – eine Rolle, die später sehr umstritten wurde und ihrer Aussage nach dazu beitrug, dass sie jahrelang als „Sexsymbol“ bezeichnet wurde, ein Image, von dem sie sich nur schwer befreien konnte.
Brooke Shields
Die heute 60-jährige Shields, die auch für „Die blaue Lagune“ bekannt ist, sagt, dass frühe Projekte ihren Weg in der Unterhaltungsbranche geprägt und Erwartungen geweckt haben, die nicht immer mit ihren eigentlichen Wünschen übereinstimmten.
Als Wendepunkt seiner Karriere nannte er seinen Auftritt in der Serie „Friends“ (1996), in der er eine komische Figur mit einem besessenen Fan spielte, und sagte, dass er dort erkannte, dass er sich in Komödien wohler fühlte als in Rollen, in denen er wie ein Objekt behandelt wurde.
„Wenn ich könnte, wäre ich viel früher zur Comedy zurückgekehrt“, sagte sie.
In der Dokumentation „Pretty Baby: Brooke Shields“ erinnert sich die Schauspielerin emotional an Entscheidungen aus ihrer Kindheit, darunter auch Rollen mit intimen Szenen; als Mutter gefragt, was sie für ihr Kind akzeptieren würde, sagte sie kurz: „Nein.“
Sie gab außerdem zu, dass es ihr schwerfiel, ihren Töchtern einige Entscheidungen zu erklären, und dass sie manche Dinge noch immer überdenkt, auch wenn sie keine einfachen Antworten darauf hat. /Telegraph/
